Neuer Supercomputer gegen den Terror
Pentagon-Computer schaut auf den Schritt

Die USA wollen im Kampf gegen den Terrorismus Verdächtige künftig anhand ihres Ganges identifizieren. Wie aus Pentagon-Unterlagen hervorgeht, die dem US-Kongress übermittelt wurden, sollen mutmaßliche Terroristen mit Hilfe modernster Kameras und Supercomputer aus der Ferne erkannt werden. Die "Washington Post" berichtete am Mittwoch, das System werde Menschen zudem auch an ihrer Iris oder Gesichtsmerkmalen erkennen.

HB/dpa WASHINGTON. Die Supercomputer, die Daten in bisher unerreichten Mengen speichern könnten, könnten zudem alle finanziellen Transaktionen, medizinischen und biometrischen Daten sowie Reisen zehntausender Menschen verfolgen. Ziel des umstrittenen Programms ist, Terroristen schon auf die Spur zu kommen, bevor sie ihre Pläne verwirklichen.

Datenschützer in den USA sind bestürzt über das "Schnüffelprogramm", das vom ehemaligen Vize-Admiral John Poindexter entwickelt wurde. Sie hatten erreicht, dass der Kongress dem Vorhaben für "Totales Informations-Bewusstsein" einen vorläufigen Riegel vorschob. Die Abgeordneten forderten das Pentagon auf, mehr Einzelheiten über seine Absichten vorzulegen. Nach Angaben der "Washington Post" hat das Verteidigungsministerium dafür mehr als 50 Mill. US-Dollar (etwa 43 Mill. ?) in den kommenden drei Jahren vorgesehen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%