Neuer vertrag mit DFL angestrebt
ARD will mehr Bundesliga im Radio

Die ARD will die Radio-Berichterstattung von der Fußball-Bundesliga bei einigen ihrer Sender fast verdoppeln. Nach Angaben aus ARD-Kreisen ist in der kommenden Saison eine Ausweitung von den derzeit erlaubten 40 Minuten pro Sender auf 75 Minuten geplant. Das würde vor allem WDR, NDR und BR betreffen.

HB/dpa HANNOVER. Möglich wäre dies allerdings nur durch einen neuen Vertrag mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Die ARD-Intendanten hatten sich am Mittwoch darauf geeinigt, einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit der DFL anzustreben. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" müssten dafür 4,5 Mill. ? gezahlt werden.

"Dabei handelt es sich nicht um den Kauf von Radiorechten", sagte am Donnerstag ARD-Sprecher Rüdiger Oppers. Vielmehr gehe es der ARD um verbesserte Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter. Gleichzeitig bestätigte Oppers die geplante Ausweitung der Radio- Berichterstattung, ohne konkrete Zahlen nennen zu wollen.

Die DFL geht im Gegensatz zu privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern von der Existenz von Hörfunkrechten aus. Privatradios, die von der Bundesliga berichten wollen, müssen Lizenzen erwerben. Eine Musterklage von Radio Hamburg gegen diese Praxis ist anhängig.

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