Neuer vorläufiger Insolvenzverwalter möglich
Schmid kann wohl nicht auf Gellert bauen

Der frühere Vorstandschef der Mobilcom AG, Gerhard Schmid, droht Otto Gellert als vorläufigen Insolvenzverwalter zu verlieren. Das Amtsgericht in Flensburg will für Gellert in den nächsten Tagen einen Rechtsanwalt aus Hamburg bestellen, erfuhr das Handelsblatt aus Firmenkreisen von Mobilcom.

HB DÜSSELDORF. Eine Sprecherin des Amtsgerichts wollte hierzu keine Stellungnahme abgeben. Sie erklärte, dass das Gericht Ende der Woche hierzu nähere Informationen veröffentlichen wolle. Auch ein Sprecher von Gerhard Schmid lehnte hierzu einen Kommentar ab.

Schmid hatte Mitte Februar privat Insolvenz angemeldet. Damals wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter der Hamburger Wirtschaftsprüfer Otto Gellert berufen. Dies hat aber offenbar die Banken von Mobilcom verärgert, da der Ex-Mobilcom-Boss den Hamburger Unternehmensberater und Sanierungsexperten ursprünglich als Treuhänder für sein Aktienpaket einsetzen wollte. Die Banken sollen sich deshalb seit längeren vor Gericht bemüht haben, Gellert als vorläufigen Insolvenzverwalter auszuwechseln.

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