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Neues Angebot für Berliner Flughafen ist verhandelbar

Der Essener Baukonzern Hochtief AG geht davon aus, dass es auf Grundlage des nachgebesserten Angebotes zum Bau des geplanten Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) nun zu konkreten Verhandlungen kommt.

vwd DÜSSELDORF. "Es würde mich schon außerordentlich wundern, wenn das Angebot nicht verhandlungsfähig wäre", sagte der Vorstandsvorsitzende Hans- Peter Keitel am Montag in Düsseldorf. Das Konsortium um Hochtief und den Bonner Immobilienkonzern IVG Holding AG hatte am Freitag der zuständigen Projektplanungsgesellschaft PPS neue Vorschläge übergeben. Keitel wollte sich zum Inhalt nicht konkret äußern, betonte jedoch, es liege "ein materiell verändertes Angebot auf dem Tisch".

Die mit der PPS vereinbarten "Erläuterungen" zum bisherigen Angebot trügen aber auch die Situation im Flugverkehr nach dem 11. September Rechung, erläuterte der Vorstandsvorsitzende weiter. Das Konsortium sei dabei "an die Grenzen dessen gegangen, was einem Unternehmen angesichts eines so komplexen Projektes und eines sehr schwierigen Marktes zugemutet werden kann". Im Tagesverlauf beschäftigt sich der Aufsichtsrat der PPS mit den Nachbesserungen. Keitel sagte, er rechne nicht damit, dass dabei bereits eine Entscheidung getroffen werde.

Ein erstes Angebot hatte das Konsortium bereits Ende Juli eingereicht. Dieses soll Berichten zufolge einen Kaufpreis von rund 50 Mio DM beinhaltet haben.

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