Neues Internet-Urteil stärkt Urheberrechte der Künstler
AOL unterliegt im Gerichtsstreit um Musik-Raubkopien

Juristische Niederlagen stoppen den Weg der großen Medienunternehmen in den Musikmarkt im Internet. Der weltweit größte Internet-Provider AOL hat im Streit um urheberrechtlich geschützte Musiktitel im Internet eine weitere Niederlage hinnehmen müssen.

dpa/afx HAMBURG/MÜNCHEN. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts München muss AOL Schadenersatz zahlen.

AOL habe für seine Dienste Werbung gemacht und auf diese Weise Musikpiraten auf seine Seite gelockt, heißt es in der am Freitag bekannt gewordenen Urteilsbegründung.

Bereits vor einem Jahr hatte das Münchner Landgericht den Provider wegen illegalen Musikvertriebs verurteilt. AOL hatte ein Musik-Forum eingerichtet, aus dem sich die User bedienen konnten. Ähnlich wie das Oberlandesgericht hatte eine amerikanische Bundesrichterin gegenüber Napster geurteilt und die Urheberrechte der Künstler gestärkt.

Währenddessen zeigt AOL Time Warner nach Informationen der Bertelsmann eCommerce Group Interesse an Napster. Wenn die Msiktauschbörse Copyrights sicher stellen könnte, könne sich der Mediengigant eine Zusammenarbeit mit Napster vorstellen, hieß es am Freitag.

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