Neues Medikament
Sanofi-Synthelabo: Nettogewinn im 1. Halbjahr stieg um 52 %

vwd PARIS. Die Pariser Sanofi-Synthelabo SA, hat im ersten Halbjahr einen Nettogewinn von 447 (283) Mill. Euro ausgewiesen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, stieg der Nettogewinn vor außerordentlichen Posten um 52 % auf 435 (286) Mill. Euro, das operative Ergebnis erhöhte sich auf 675 (440) Mill. Euro. Wie schon Ende Juli bekannt gegeben wurde, lag der Umsatz bei 2,88 (2,69) Mrd Euro. Im Blickpunkt stand außerdem die Meldung, dass die dritte Stufe der Pharmastudie zum Medikament "Pentasacharid" erfolgreich verlaufen ist. Von dem Medikament verspricht sich Sanofi-Synthelabo erhebliche Gewinn- und Umsatzzuwächse.

Das Unternehmen bestätigte zudem, dass der Vize-Verwaltungsratsvorsitzende und Chief Operating Officer (COO), Herve Guerin, von seinen Posten zurücktritt.



Der Aktienkurs von Sanofi-Synthelabo fiel an der Pariser Börse nach der Bestätigung des Rücktritts von Herve Guerin um 1,7 %. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wird die Gewinnentwicklung im zweiten Halbjahr 2000 ähnlich positiv wie in den ersten sechs Monaten verlaufen. "Die Fortsetzung der günstigen Trends des ersten Halbjahres sollte zu einem ähnlich starken Anwachsen des Ergebnisses vor außerordentlichen Posten für das Gesamtjahr führen", sagte ein Sprecher der Sanofi-Synthelabo-Gruppe. Voraussetzung dafür sei vor allem das Fortbestehen der für den Konzern günstigen Wechselkursbedingungen.

In den USA hat die Gruppe ihren operativen Gewinn auf 339 Mill. Euro verdoppelt. Auf dem nordamerikanischen Markt sowie in Mexiko will Sanofi-Synthelabo in Zukunft gemeinsam mit Organon NV, eine Geschäftseinheit der Akzo Nobel NV, Arnheim, das Medikament "Pentasacharid" vertreiben. Darauf einigten sich die beiden Unternehmen, die das Mittel zur vorbeugenden Behandlung von Thrombosen gemeinsam entwickelten. In Europa wird Sanofi-Synthelabo die alleinige Verantwortung für das Marketing und den Verkauf des Produkts haben. In einem strategischen Komitee werden die Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Medikaments getroffen.

Als nächstes stehen zwei weitere Phase-3-Studien an, an denen 4 000 Patienten teilnehmen werden. Erste Ergebnisse sollen auf dem 42. Jahrestreffen der Gesellschaft amerikanischer Hermatologen vom 1. bis 5. Dezember präsentiert werden.



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