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Neues Spitzentreffen zu Beschäftigungsgarantien bei der Bahn

Im Tarifstreit um Beschäftigungsgarantien bei der Bahn kommt Konzernchef Hartmut Mehdorn an diesem Mittwoch erneut mit den Spitzen der drei Gewerkschaften zusammen.

dpa-afx BERLIN. Im Tarifstreit um Beschäftigungsgarantien bei der Bahn kommt Konzernchef Hartmut Mehdorn an diesem Mittwoch erneut mit den Spitzen der drei Gewerkschaften zusammen. Gut fünf Wochen vor dem Auslaufen des aktuellen Beschäftigungsbündnisses soll weiter nach Wegen für einen Verzicht auf Entlassungen bis 2010 gesucht werden. Die Bahn fordert im Gegenzug eine Senkung der Arbeitskosten um sechs Prozent. Die Gewerkschaften Transnet und Gdba äußerten am Dienstag "vorsichtigen Zweckoptimismus". Einige schwierige Fragen seien aber noch zu lösen.

"Wir bemerken Bewegung auf der Arbeitgeberseite", sagten die Vorsitzenden von Transnet und Gdba, Norbert Hansen und Klaus-Dieter Hommel, vor dem Treffen in Berlin. Der bundeseigene Konzern war den Arbeitnehmervertretern entgegengekommen und hatte die ursprüngliche Forderung nach einer Arbeitskostensenkung von zehn Prozent reduziert. Die Bahn hat zudem angeboten, konkret über eine Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmensergebnis sprechen zu wollen.

Forderungen nach einer pauschalen und dauerhaften Verlängerung der Arbeitszeit hatten die Gewerkschaften zuletzt strikt zurückgewiesen. Die Bahn hatte unter anderem eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche ins Gespräch gebracht. In den Tarifgesprächen, an denen neben Transnet und Gdba auch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer teilnimmt, geht es um rund 150 000 Beschäftigte.

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