Neustrukturierung im Gange
Thyssen-Krupp droht weiterer Stellenabbau

Deutschlands größter Stahlerzeuger Thyssen-Krupp streicht möglicherweise mehr Arbeitsplätze als geplant in seiner Flachstahl-Sparte.

HB/dpa DUISBURG. Ein Stellenabbauplan von 1997 sehe eine Absenkung der Beschäftigtenzahl von seinerzeit 24 000 auf 18 000 zum Ende kommenden Jahres vor, sagte ein Sprecher der Thyssen-Krupp Steel AG am Mittwoch in Duisburg. Es sei nicht auszuschließen, dass durch eine neue Struktur darüber hinaus Arbeitsplätze in nicht nennenswertem Umfang wegfielen. Dabei bestehe jedoch genügend Spielraum, um den Abbau sozialverträglich zu regeln. Derzeit zähle die Sparte 19 100 Beschäftigte.

Im Zuge der Neustrukturierung sollen drei der sechs Vorstände bei der Steel-Tochter Thyssen-Krupp Stahl künftig für die Bereiche Auto, Industrie und Metallurgie/Grobblech zuständig sein, die als Profit- Center geführt würden. Dies solle unter anderem die Effizienz verbessern helfen. Die Änderungen sollen ab Januar wirksam werden. "Unsere Prozesse und Abläufe müssen kundennäher, schneller und effizienter werden", sagte der Vorstandschef der Thyssen-Krupp Stahl AG, Karl-Ulrich Köhler.

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