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Neuübersetzung von „Tausendundeine Nacht“

Mit der Neuübersetzung von „Tausendundeiner Nacht“ können deutsche Leser die berühmte Erzählsammlung erstmals so lesen, wie sie in der ältesten arabischen Fassung aufgeschrieben worden ist. Waren in frühere Übersetzungen viele Ausschmückungen nach europäischem Geschmack, Eigenschöpfungen und Prüderien hinein gewebt worden, so orientiert sich die Orientalistin Claudia Ott in der neuesten Ausgabe streng an der arabischen Quelle, die erst 1984 der Wissenschaft zugänglich gemacht wurde.

dpa MÜNCHEN. Mit der Neuübersetzung von "Tausendundeiner Nacht" können deutsche Leser die berühmte Erzählsammlung erstmals so lesen, wie sie in der ältesten arabischen Fassung aufgeschrieben worden ist. Waren in frühere Übersetzungen viele Ausschmückungen nach europäischem Geschmack, Eigenschöpfungen und Prüderien hinein gewebt worden, so orientiert sich die Orientalistin Claudia Ott in der neuesten Ausgabe streng an der arabischen Quelle, die erst 1984 der Wissenschaft zugänglich gemacht wurde.

Dabei haben die Geschichten, die Schahrasad ihrem königlichen Gemahl Nacht für Nacht erzählt, um so ihren Tod aufzuschieben, ihren Zauber bewahrt. Das Erzählwerk ist in Indien entstanden und vor mehr als tausend Jahren über Persien in den arabischen Raum überliefert worden. Die arabische Sammlung wurde vor genau 300 Jahren - mit der Übersetzung von Antoine Galland im Jahr 1704 - in Europa berühmt.

Claudia Ott (Übersetzung)

Tausendundeiner Nacht

C. H. Beck, München

688 S., Euro 29,90

Isbn 3-406-51680-7

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