Neuwagen-Anteil in Westeuropa über 40 Prozent
Diesel-Fahrzeuge liegen im Trend

Zwei von fünf in Westeuropa neu zugelassenen Personenwagen waren nach einer Untersuchung des Autozulieferers Bosch im vergangenen Jahr mit einem Dieselmotor ausgestattet.

Reuters STUTTGART. Der Diesel-Anteil sei nochmals um 4,3 Prozentpunkte auf 40,3 Prozent gestiegen, teilte der Hersteller von Einspritzsystemen für Dieselfahrzeuge am Montag in Stuttgart mit. Für dieses Jahr erwartet Bosch eine weitere Steigerung auf mehr als 42 Prozent, in drei bis vier Jahren soll nach den Prognosen mehr als jeder zweite neu zugelassene Pkw in Westeuropa mit Diesel-Kraftstoff fahren.

In Deutschland lag die Diesel-Quote der Studie zufolge 2002 mit 38,3 Prozent noch unter dem europäischen Durchschnitt, aber um 3,4 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Den größten Boom erlebte in den vergangenen zwei Jahren Großbritannien. Dort ließ eine geänderte Besteuerung für Dienstwagen, die sich nach dem Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) richtet, den Diesel-Anteil von Januar 2001 bis Dezember 2002 auf 24,7 von 15,2 Prozent steigen. In Frankreich erhöhte sich die Diesel-Quote 2002 auf 63,2 von 56,2 Prozent. Unangefochtener Spitzenreiter blieb Österreich, wo sieben von zehn Neufahrzeugen Dieselantrieb hatten.

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