Neuzulassungen gesunken
EU-Kommissar Monti verunsichert Pkw-Käufer

An dem rückläufigen Pkw-Absatz in Deutschland ist nach Ansicht des Verbands der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) vor allem EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti Schuld.

vwd HAMBURG. Montis Äußerungen, wonach die anstehende Änderung der Gruppenfreistellungsverodnung deutliche Preissenkungen mit sich bringen werden, seien ein Hauptgrund für die Kaufzurückhaltung, erklärte der VDIK-Präsident Volker Lange am Mittwoch.

Die Fahrzeug-Importeure und-hersteller würden die "akute Gefahr" sehen, dass potentielle Kunden die zu Unrecht angekündigten Preisverringerungen abwarten und den Pkw-Verkauf in den Herbst verschieben.

In der Branche wird dies seit längerem als Ärgernis gesehen und bestätigt, dass die Hersteller vor allem von Volumenmodellen eine vitale Gefahr durch Montis Äußerung erkennen. Im Februar waren die deutschen Pkw-Neuzulassungen gegenüber dem Vormonat um 4,2 Prozent gesunken. Im Vorjahr hatte das Minus vom Februar gegenüber dem Januar nur 2,5 Prozent betragen.

Gleichwohl weisen die Hersteller wie auch viele Automobilexperten darauf hin, dass es zu den von Monti angekündigten deutlichen Preisreduzierungen im europäischen Pkw-Handel nicht kommen wird. Mehr als fünf Prozent seien nicht zu erwarten, heißt es. Ähnlich äußerte sich auch der VDIK: Preissenkungen seien nicht zu erwarten, hieß es.

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