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«New Identities»: Künstler sehen das neue Südafrika

Bochum (dpa) - Ein neues Bild Südafrikas zehn Jahre nach dem Ende des Apartheid-Systems zeichnen 15 Künstler, die das Museum Bochum in der Ausstellung «New Identities» bis zum 7. November präsentiert.

Bochum (dpa) - Ein neues Bild Südafrikas zehn Jahre nach dem Ende des Apartheid-Systems zeichnen 15 Künstler, die das Museum Bochum in der Ausstellung «New Identities» bis zum 7. November präsentiert.

Es sind vor allem Werke zu sehen, die sich mit der rassistischen Vergangenheit und einer schwierigen Gegenwart des Landes künstlerisch auseinander setzen. Zentralthema sei die Suche der Künstler aus der vielfarbigen «Regenbogen-Nation» nach ihrer eigenen Identität im zehnten Jahr der Freiheit, sagte Museumsdirektor Hans Günter Golinski. So wolle die Schau, bei der international bekannte Künstler wie William Kentridge mit seiner filmisch-künstlerischen Untersuchung der «Wahrheitskommission» ebenso zu sehen sind wie traditionelle Arbeiten, keine Gesamtsicht auf die Kunst des riesigen Landes geben.

Das lange Schweigen um die mörderische Aids-Epidemie im Lande durchbrachen zuerst Südafrikas Künstler: Sue Williamson montierte in Großfotos Patienten mit ihren zumeist auf Häuserwände geschriebenen Statements zu der tödlichen Seuche. Die Frauen des Mapula-Kunstprojektes sticken ihre Bilder der verdrängten Krankheit kunstvoll mit bunten Fäden auf schwarzes Tuch. Das Leben zwischen armseligem Township und den Millionen-Metropolen zum Beispiel interessierte besonders Fotografen wie Andrew Tshabangu

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