New York rechnet mit circa 20 Mill. Dollar für die Räumarbeiten
USA: Normalität kehrt wieder zurück

Nach dem schweren Wintersturm mit mehr als 40 Todesopfern kehrt im Nordosten der USA wieder ein Stück Normalität ein. Nach Medienberichten haben die Flughäfen der Metropolen New York, Washington und Philadelphia, auf denen am Dienstag Tausende Reisende gestrandet waren, den Betrieb wieder aufgenommen.

HB/dpa WASHINGTON/ NEW YORK. Auch die meisten Hauptstraßen in den schwer betroffenen Bundesstaaten Pennsylvania, Illinois, West Virginia und Missouri sind für den Verkehr wieder freigegeben worden. In den Straßen der Großstädte stehen aber noch Tausende Autos unter einer meterhohen Schneeschicht, in Washington blieben öffentliche Einrichtungen geschlossen.

Etwa 250 000 Menschen waren noch immer ohne Strom. Für die kommenden Tage haben die Meteorologen starke Regenfälle vorausgesagt, die die Schneeberge in Matsch verwandeln werden. Der Sturm hatte vor allem in der Bundeshauptstadt Washington das Leben weitgehend lahm gelegt. Auch New York brachte der Blizzard bis zu 60 Zentimeter Schnee.

Für die Stadt und die Umgebung war der Notstand ausgerufen worden. In Boston schneite es bis Dienstag noch heftig. Die Menschen sprachen bei dem Unwetter vom "Beast of the East" (Biest des Ostens). Es kamen über 40 Menschen ums Leben, die meisten bei Verkehrsunfällen. New York erlebte den viertschlimmsten Schneesturm seiner Geschichte. Bürgermeister Michael Bloomberg schätzte, dass die Räumarbeiten 20 Millionen Dollar (rund 18,7 Millionen Euro) verschlingen werden.

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