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New York Times und Dow Jones: Verlage leiden unter Konjunktur

Die New York Times wird die Schätzungen für das laufende Quartal nicht einhalten können. Nach den Anschlägen am 11. September sei es zu einer rapiden Verschlechterung der Konjunktur und damit auch des Werbemarktes gekommen, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit.

Der Ertrag pro Aktie werde daher nur in einer Spanne von 48 bis 52 Cents pro Aktie liegen und nicht, wie von den Analysten erwartet, bei 59 Cents. Neben der New York Times, äußerte sich auch das Verlagshaus Dow Jones zu Wort. Der Herausgeber des Wall Street Journals geht davon aus, dass der Ertrag exakt die Mitte der angepeilten Spanne von 25 bis 35 Cents pro Aktie erreichen wird. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen, die bei 31 Cents liegen, werden damit eingehalten. Das Management rechnet mit einem Werbeaufkommen, dass rund 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegt. Ab dem 9. April des kommenden Jahres soll das Wall Street Journal mit nachhaltigen Veränderungen erscheinen. So soll die Anzahl der Seiten von 80 auf 96 angehoben werden, mit 24 Farbseiten. Bisher erschienen lediglich acht Seiten in Farbe. Alle drei Wochen wird eine neue Sektion unter dem Titel "Personal Journal" beigelegt. "Unsere Leser sollen nicht nur mit Wirtschaft, sondern mit der Wirtschaft rund um den Lebensalltag versorgt werden", erklärte Vorstand Peter Kann.

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