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New Yorker Börsen weiterhin in Feierlaune

Der positive Trend setzt sich an den Börsen fort. Wie so oft in zwischen Weihnachten und Neujahr, so legen auch diesmal die Börsenbarometer auffällig zu. Anleger bringen vor Jahresfrist noch den einen oder anderen Dollar an die Börse.

Der Dow Jones-Index legt um 34 Punkte und die Nasdaq um 15 Punkte zu. Vor allem Chip- und Computeraktien sind für den Anstieg der Indizes verantwortlich. Pharma- und Softwarepapiere notieren größtenteils schwächer. Im Dow sind IBM, United Technologies und Honeywell die starken und die Konsumwerte Coca-Cola, Home Depot und Procter&Gamble die schwachen Werte. Die Nasdaq wird von Intel, Microsoft, Sun Microsystems und Cisco Systems angetrieben.

Ölwerte zeigen sich nicht mehr ganz so sicher im Sattel wie am Vortag. Inzwischen mehren sich die Befürchtungen, dass die von der OPEC angestrebte Förderreduzierung nicht ausreichen werde, um die Preise zu stabilisieren oder gar anzuheben. ExxonMobil und ChevronTexaco steigen trotz der Unkenrufe. Die Erdölstaaten treffen sich am Freitag in Kairo und werden vermutlich eine Förderdrosselung um täglich 1,5 Millionen Barrel beschließen.

Mit auf der Gewinnerseite sind unter anderem die Aktien des Chipherstellers Advanced Micro Devices. Das Brokerhaus Merrill Lynch geht davon aus, dass der Verlust im vierten Quartal kleiner ausfallen wird als zuvor vermutet. Dank anziehender Nachfrage nach Mikroprozessoren, sei mit einem Umsatzanstieg von 17 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Quartal zu rechnen. Trotz der positiven Entwicklung, stuft der Analyst den Wert weiterhin nur mit "halten" ein. Die im ersten Quartal anstehende Markteinführung von Intels "Northwood-Chip" stelle eine große Herausforderung für AMD dar. AMD-Aktien verbessern sich um fünf, die von Intel um zwei Prozent.

Yahoo bekommt vermutlich ein neues Geschäftsfeld: Arbeitsvermittlung. Das weltgrößte Internetportal ist am Drücker und wird Hotjobs.com übernehmen. TMP Worldwide , wollte bisher Hotjobs.com kaufen, hat sein Angebot aber nicht nachgebessert. Somit geht der Zuschlag an Yahoo, das 436 Millionen Dollar zahlen wird. Der Markt für Arbeitsvermittlung wird Schätzungen zufolge in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Yahoo selbst geht davon aus, dass in 2005 der Umsatz für Online-Arbeitsvermittlung bei rund vier Milliarden Dollar liegen wird.

Yahoo kann mit weiteren positiven Nachrichten aufwarten. Das Weihnachtsgeschäft ist deutlich besser als im vergangenen Jahr verlaufen. Gegenüber 2000 ist der Umsatz in den heißen Tagen vor der Bescherung um annähernd 90 Prozent gestiegen. Zudem haben die Marktforscher von Jupiter Media Metrix AOL, Microsoft und Yahoo gute Nutzungszahlen bescheinigt. Diese drei Unternehmen dominieren demnach das World Wide Web. Die Seiten der "Top Three" werden am häufigsten von Internetnutzern angeklickt, hieß es. Yahoo steigt um zwei, AOL Time Warner um drei Prozent.

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