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New Yorker Gericht weist Kaprun-Klage ab

Eine Schadenersatzklage amerikanischer Kaprun-Opfer gegen die die größte Anteilseignerin der Gletscherbahn ist von einem New Yorker Gericht abgewiesen worden.

ap MÜNCHEN. Wie der Opferanwalt Werner Scheuer am Freitag in Rosenheim mitteilte, wirkt sich das Urteil auch auf die anderen Beklagten aus. Amerikanische Experten schlössen jetzt aus, dass US-Gerichte für Klagen gegen die Gletscherbahnen Kaprun AG zuständig seien. Beim Brand einer Standseilbahn im Tunnel zum Kitzsteinhorn waren am 11. November vergangenen Jahres 155 Menschen zu Tode gekommen, darunter 37 deutsche Skifahrer.

Anwalt Scheuer vertritt mehrere Opfer des Deutschen Skiverbandes. Er erklärte, die New Yorker Distriktrichterin Shira Scheindlin habe die Klage mehrerer Hinterbliebener gegen die Österreichische Elektrizitätswirtschaft AG (OEAG) abgewiesen. Die OEAG ist größte Anteilseignerin der Gletscherbahn Kaprun AG und gehört mehrheitlich der Republik Österreich. Dem Anwalt zufolge erklärte die Richterin, die ausländische staatliche Gesellschaft könne vor einem amerikanischen Gericht nicht verklagt werden.

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