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New Yorker Rechnungsprüfer verklagt Merck & Co. - Pensionsfonds-Verluste

Der staatliche New Yorker Rechnungsprüfer Alan Hevesi hat nach eigener Aussage gegen den US-Pharmakonzern Merck & Co. eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs eingereicht.

dpa-afx WASHINGTON. Der staatliche New Yorker Rechnungsprüfer Alan Hevesi hat nach eigener Aussage gegen den US-Pharmakonzern Merck & Co. eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs eingereicht. Merck habe Bundeswertpapiergesetze verletzt, da die Gesellschaft Zweifel über das mittlerweile zurückgezogene Rheumamittel Vioxx nicht enthüllt habe, sagte Hevesi am Dienstag.

Der staatliche New Yorker Pensionsfonds habe 171 Mill. Dollar infolge der Rückruf-Aktion von Vioxx verloren. "Merck muss für seine Taten rechtlich zur Verantwortung gezogen werden", sagte der Kontrolleur. Hevesi ist der einzige Treuhänder für den 120 Mrd. Dollar schweren New Yorker Pensionsfonds. Die Klage wurde bei einem Bundesgericht in New Jersey eingereicht.

Merck hatte am 30. September überraschend gemeldet, Vioxx wegen eines erhöhten Risikos von Herz-und Kreislauf-Erkrankungen vom Markt zu nehmen. Das Mittel war eines der fünf umsatzstärksten Medikamente bei Merck und steuerte im vergangenen Jahr 2,5 Mrd. Dollar zum Gesamtumsatz bei.

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