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New Yorks Indizes starten uneinheitlich

Während der Dow Jones Index in der Gewinnzone eröffnet, verliert der Nasdaq Composite zu Handelsbeginn leicht. Im vergangenen Monat konnte der Technologieindex den höchsten prozentualen und punktuellen Gewinn seiner Geschichte verzeichnen. Heute belasten jedoch schwache Quartalszahlen, negative Analystenkommentare und Gewinnmitnahmen den Technologiesektor.

Nextel Communications belastet den Telekommunikationssektor. Der Anbieter von Mobilfunk-Service enttäuscht den Markt mit einem schwachen Quartalsergebnis. Nextel konnte die Verluste zwar reduzieren, verfehlte jedoch die Analystenerwartungen. Der Fehlbetrag fiel mit 56 Cents je Aktie fünf Cents größer aus, als von Analysten befürchtet wurde. Erst Mitte März hatte Nextel gewarnt, dass die Steigerung an Neukunden nicht den Erwartungen entsprechen würde. Um Kosten zu senken wird das Management fünf Prozent der Belegschaft abbauen. Neben Nextel notiert auch der Konkurrent Worldcom im Plus, während Exodus und Allegiance im Minus verlieren.

Negative Meldungen kommen auch aus dem Computersektor. Compaq Computer hat die Kooperation mit Unisys beendet. Der Computerkonzern wird den Vertrieb von Servern, die auf der Unisys Architektur basieren, stoppen. Seit Jahresanfang wurden die Server mit wenig Erfolg verkauft.

Dell Computer leidet unter negativen Analystenkommentaren aus dem Hause Merrill Lynch. Das Brokerhaus senkt die Gewinnerwartungen für den Direktverkäufer von PCs erheblich, da der Druck auf die Gewinnmargen zunehmend steige. Die Ertragsschätzungen für das Fiskaljahr 2001 werden von 82 Cents je Aktie auf 68 Cents revidiert. Die Aktie tendiert mit einem Minus von über drei Prozent.

Dow Chemical wird die Belegschaft um 4500 Mitarbeiter oder acht Prozent reduzieren, um Synergieeffekte aus der Übernahme von Union Carbide zu generieren. Der zweitgrößte amerikanische Chemiekonzern will durch die Maßnahme 1,1 Milliarden Dollar einsparen.

Procter&Gamble erfreut dagegen mit einem positive Ergebnis. Im dritten Quartal konnte der Konsumgüterkonzern die zuvor gesenkten Erwartungen mit einem Gewinn von 71 Cents je Aktie um zwei Cents schlagen. Besonders erfreulich sind die Zukunftsaussichten. Das Management hält die bisherigen Gewinnschätzungen für das vierte Quartal für realistisch. Auch der Umsatz werde weiter steigen.

Priceline.com gehört zu den größten Gewinnern. Die Aktie legt über 20 Prozent zu und notiert auf dem höchsten Stand seit sechs Monaten, nachdem Goldman Sachs Analyst Anthony Noto den Wert von "Market Performer" auf "Market Outperformer" aufgestuft hat. Das Internetauktionshaus verfüge über einen guten Kundenservice und stabile Wachstumsraten, so Noto. Nach Handelsschluss wird Priceline.com Quartalszahlen veröffentlichen.

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