„Nicht aggressiv genug gespielt"
Doppel Boll Fejer-Konnerth ausgeschieden

Die erste von zwei Medaillenchancen ist für die deutsche Tischtennishoffnung Timo Boll vertan. Der frühere Weltranglisten-Erste aus Gönnern und sein Partner Zoltan Fejer-Konnerth (Grenzau) scheiterten im Achtelfinale des Herren-Doppels deutlich.

HB ATHEN. Die Europameister von 2002 unterlagen am Mittwoch in Athen den Südkoreanern Lee Chul Seung/Ryu Seung Min mit 0:4-Sätzen und schieden als vorletzte Vertreter des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) aus.

Letzter Hoffnungsträger ist nun der 23-jährige Boll, der im Einzel am Abend gegen Weltmeister Werner Schlager antreten musste. Die größte Überraschung gelang den schwedischen "Altmeistern" Jan-Ove Waldner/Jörgen Persson. Sie warfen die klar favorisierten Chinesen Kong Linghui/Wang Hao aus dem Turnier. Dafür stehen im Halbfinale des Damen-Doppels ausschließlich Kombinationen aus Asien.

"Wir haben nicht aggressiv genug gespielt und konnten das Tempo nicht bestimmen", erklärte Boll nach der ziemlich heftigen Packung. Vor der Partie hatte der deutsche Trainerstab noch von einer 55:50- Chance gesprochen. Doch das eingespielte Penholder-Duo aus Südkorea dominierte die Begegnung eindeutig. "Ihre gute Vorhand kann man nicht ausschalten", sagte Fejer-Konnerth. Den beiden Deutschen gelang es so nicht, das schnelle Spiel zu kontrollieren. Unter dem Strich war deshalb die 7:11, 9:11, 7:11, 9:11-Niederlage die logische Konsequenz.

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