Nicht alle können folgen
Medien in rasantem Wandel

Als AOL-Europachef Dana für anderthalb Jahre in die USA versetzt wurde, wollte er sich trotzdem mit seinem in England gebliebenen Sohn gemeinsam ein Fußballspiel ansehen.

dpa KÖLN. Mit Hilfe einer "Slingbox" konnte er an seinem PC in Amerika das gleiche englische TV-Programm empfangen wie sein Sprössling am Fernseher und dabei noch während des Spiels mit ihm telefonieren. Mit diesem Beispiel illustrierte Dunne vergangenen Monat beim Medienforum NRW in Köln, wie weit die Medien und ihre Übertragungswege heute schon zusammengewachsen sind.

Das Stichwort lautet Konvergenz. Ob wir am Fernseher im Internet surfen, am Computer telefonieren oder am Handy bewegte Bilder betrachten - das ist erst der Anfang der technischen Möglichkeiten, und nichts scheint mehr ausgeschlossen zu sein. Die Zeitungen sind stolz darauf, dass sie nach dem ersten Schock über die Anzeigenverluste ihrer Print-Ausgaben inzwischen das Internet als neue Quelle für Werbeeinnahmen und Leserpflege entdeckt haben. Auch bei ihnen gilt: Neue Verbreitungswege ersetzen nicht die alten, sondern ergänzen sie.

Der Wandel ist rasant. Das norwegische Medienhaus Schibsted, noch vor gut einem Jahrzehnt ein reiner Zeitungsverlag, hat sich zu einem internationalen Medienkonzern entwickelt, der seinen Gewinn zu über der Hälfte mit digitalen Angeboten erwirtschaftet. AOL, einst als Anbieter eines Internet-Zugangs gegründet, hat dieses Zugangsgeschäft in Europa verkauft und konzentriert sich auf seine Rolle als Online-Dienstleister und Werbevermarkter.

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