Nicht auf die Technik, sondern auf die Dienste fokussieren
Westeuropäischer Markt für Wap und i-mode wird stark wachsen

Die Zahl der Nutzer mobiler Internet-Angebote wird in Westeuropa von heute 12 Mill. bis zum Jahr 2006 auf 179 Mill. steigen. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan in einer aktuellen Studie zum westeuropäischen Markt für WAP- und i-mode-Dienste.

ddp FRANKFURT. Der Untersuchung zufolge verbessern sich die Chancen für das Geschäft mit Web-Angeboten auf Mobiltelefonen in den kommenden Jahren. Bis Ende 2002 sollen die Nutzerzahlen zunächst langsam wachsen und etwa 10 % der Mobilfunkteilnehmer erreichen. Bis 2006 könnte ihr Anteil dann auf 65 % ansteigen.

Bisher sind Wap-Dienste (Wireless Application Protocol) nach Meinung der Marktforscher schlecht vermarktet worden, denn Wap ist kein Dienst, sondern eine Technik. Durch die begriffliche Vermischung von Technik und Dienst sei nicht ausreichend deutlich geworden, was mobile Internetangebote eigentlich sind. Die Werbung müsse künftig den Schwerpunkt auf die Dienste als solche legen und dabei Bezeichnungen wie WAP und Internet möglichst ganz vermeiden.

Große Erwartungen wecken die neuen Möglichkeiten von i-mode. In Japan konnten für dieses seit 1999 bestehende Angebot mehr als 29 Millionen zahlende Teilnehmer gewonnen werden, berichtet Frost & Sullivan. Für den europäischen Markt sollen jetzt spezielle Mobiltelefone auf Basis des GPRS-Standards (General Packet Radio Services) entwickelt werden, die Browser für Wap- und i-mode-Angebote besitzen. Die Zahl der Nutzer von reinen i-mode-Diensten in Westeuropa könnte bis 2006 auf 31,4 Millionen ansteigen.

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