Nicht die Expertise für Erfolg im Pharmageschäft
Bankgesellschaft Berlin stuft BASF nach schwachen Zahlen herab

dpa-afx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin (BGB) hat die Aktien des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF von "Akkumulieren" auf "Halten" herabgestuft. In allen drei Unternehmensbereichen seien die Ergebnisse des zweiten Quartals schwach ausgefallen, hieß es in einer am Montag in Berlin vorgelegten Studie.

Vor allem das Pharmageschäft sieht die BGB als "zum Scheitern verurteilt": Zum einen sei das Geschäft zu klein und die erzielte Umsatzbasis zu gering, um einen wettbewerbsfähigen Vertrieb und eine erfolgreiche Forschung und Entwicklung finanzieren zu können. Zum anderen verfüge BASF nicht über die Expertise und die Unternehmenskultur, um das Pharmageschäft erfolgreich betreiben zu können, erklärte Analyst Oliver Günter von der BGB.

Dennoch bleibe festzuhalten, dass die BASF in den drei Chemiesegmenten im ersten Halbjahr immer noch eine Marge erzielt hat, die mit 9,6% über den von der BGB geschätzten Durchschnitt von 1987 bis 1999 von 8,6% liegt. Die Ergebnisse der reinen Chemieaktivitäten nannte die BGB angesichts des Kostenanstiegs "solide".

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