"Nicht hinnehmbare Verpflichtungen"
Hamas bricht Gespräche über Waffenstillstand ab

Der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas ist aus Sicht der Hamas bei dem Gipfeltreffen in Jordanien auf nicht hinnehmbare Verpflichtungen eingegangen.

Reuters GAZA-STADT. Die radikale Palästinensergruppe Hamas hat die Gespräche mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas über einen Waffenstillstand mit Israel abgebrochen.

Hamas-Führer Abdel Asis el Rantissi sagte am Freitag in Gaza-Stadt: "Der Dialog ist beendet." Abbas sei bei dem Gipfeltreffen in Jordanien mit Israels Ministerpräsident Ariel Scharon und US-Präsident George W. Bush nicht hinnehmbare Verpflichtungen eingegangen. Abbas hatte sich für ein Ende des bewaffneten Palästinenser-Aufstands ausgesprochen, um im Gegenzug die Zustimmung zu einem Palästinenserstaat zu erhalten.

Während des seit 32 Monaten andauernden Aufstand der Palästinenser haben Hamas-Mitglieder dutzende Selbstmordanschläge gegen Israelis ausgeführt.

Abbas hatte sich zuletzt nach mehreren Gesprächen mit Hamas-Führern zuversichtlich geäußert, dass ein Waffenstillstand zu Stande kommen könnte. Abbas sei jetzt aber Verpflichtungen eingegangen, die niemals von Hamas oder dem palästinensischen Volk akzeptiert würden, sagte Rantissi weiter.

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