Nicht in die Knie gehen
Franz Beckenbauer macht Völler Mut

Sein Team sei bei der Weltmeisterschaft 1986 auch ohne große Stars bis ins Finale gegen Argentinien vorgestoßen.

HB/sid MÜNCHEN. "Ihr seid nicht so schwach, wie ihr oft gemacht werdet. Der Deutsche neigt prinzipiell dazu, sich selbst schlechter zu sehen und den anderen zu gut", schrieb der Präsident von Bayern München am Donnerstag in einer Bild-Kolumne und erinnerte Teamchef Rudi Völler stattdessen an die WM 1986 in Mexiko: "Wenn man ehrlich ist, muss man sagen: Wir hatten damals eine durchschnittliche Nationalelf - und wir haben trotzdem das Finale erreicht."

Auch diesmal reise die DFB-Elf "bestimmt nicht als Favorit zur WM". Die Erwartungen seien im Keller, was nach den Ausfällen von Sebastian Deisler, Jens Nowotny und Mehmet Scholl kein Wunder sei, schrieb Beckenbauer weiter. "Deshalb ist alles, was über das Achtelfinale hinausgeht, schon ein Erfolg. Ab Viertelfinale kommt die Zugabe." Das Überstehen der Vorrunde erklärte Beckenbauer allerdings zur Pflicht. "Bei allem Respekt, aber vor Saudi-Arabien, den Iren und Winfried Schäfers Kamerunern müssen wir nicht in die Knie gehen."

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