Nicht in Enron-Partnerschaften involviert
Crédit Suisse erwartet keine Klagen

Der Schweizer Finanzkonzern CS Group sieht keine Grundlage für Klagen gegen seine Investmenbank Credit Suisse First Boston im Zusammenhang mit dem zusammengebrochenen US-Energiehändler Enron.

Reuters ZÜRICH. Crédit Suisse First Boston (CSFB) sei nicht in Enron-Partnerschaften involviert gewesen, die zum Zusammenbruch des Unternehmens geführt haben, teilte die Bank am Freitag mit. Alle von CSFB strukturierten Partnerschaften wurden von Ratingagenturen, externen Anwälten und Wirtschaftsprüfern abgesegnet und den Investoren offen gelegt, hiess es. Diese Standard-Strukturen wurden von den Ratingagenturen als "investment grade" beurteilt, was in der Schweiz etwa mit "pensionskassenfähig" gleichgesetzt werden kann.

Weiter hiess es, dass CS Group keine Grundlage für eine Schadenersatzklage im Zusammenhang mit der kollabierten SAirGroup sieht.

Konzernchef Lukas Mühlemann war zu keinem Zeitpunkt in die Geschäftsbeziehungen zwischen der CS Group und der SAirGroup involviert, so CS Group. Dies gelte sowohl für Entscheide des Investment Banking-Teams, das die SAirGroup beriet, als auch für Kreditentscheide. Zudem werde festgehalten, dass die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die SAirGroup noch im Juni 2001 als "pensionskassenfähig" eingestuft und die Kreditwürdigkeit des Unternehmens bestätigt habe.

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