Nicht mehr ernten als nachwächst
Nachhaltigkeit? - Ein Fremdwort

Für die Mehrheit der Deutschen ist Nachhaltigkeit noch immer ein fremder Begriff. Dabei entstand er vor gut hundert Jahren in der deutschen Forstwirtschaft. Er bedeutet: nicht mehr zu ernten, als nachwächst.

sbe DÜSSELDORF. Die Brundtland-Kommission brachte vor 15 Jahren Nachhaltigkeit in die politische und wirtschaftliche Diskussion - in angelsächsischen Ländern, den Niederlanden und Skandinavien ist "Sustainability" bereits allgemein bekannt. Die scheinbaren Gegensätze wirtschaftliche Leistung, ökologische Verträglichkeit und soziale Gerechtigkeit sollen in ein Gleichgewicht gebracht werden, so dass auch künftige Generationen von den Ressourcen gut leben können.

Das geht aber nur, wenn Wirtschaft, Wissenschaft, Interessengruppen, Staaten und Verbraucher kooperieren - und zwar international. Für Unternehmen heißt das: Die hier zu Lande hohen Umwelt- und Sozialstandards sollen konzernweit gelten. Anders als noch stets viele Firmen meinen, ist dies nicht "zu teuer". Langfristig, darin herrscht weitgehende Einigkeit, zahlt sich nachhaltiges Wirtschaften aus. Es könnte gar die Lebensgrundlage aller Menschen sichern. Darum wird Ende August der Weltgipfel in Johannesburg erneut auf eine nachhaltige Entwicklung pochen.

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