"Nicht unter akzeptablem Preis"
Siemens-Chef: Verkauf der Tochter MPM geplatzt

Reuters MÜNCHEN/PARIS. Der Verkauf des deutschen Spritzgussmaschinenherstellers Mannesmann Plastics Machinery AG (MPM) an den britischen Finanzinvestor Apax Partners ist nach Angaben von Siemens-Chef Heinrich von Pierer geplatzt. "Offensichtlich hatte Apax Probleme, das Projekt zu finanzieren", bestätigte von Pierer in einem Interview mit der Pariser Tageszeitung "La Tribune" (Dienstagausgabe), Angaben aus Finanzkreisen vom Freitag.

Der Siemens-Konzern sei nicht in Eile, einen neuen Käufer für seine Tochter MPM zu finden. "Wir werden MPM nicht unter einem für uns akzeptablen Preis verkaufen", fügte er hinzu. Die Düsseldorfer MAN-Tochter SMS hat bereits ihr Interesse an MPM angemeldet.

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