Nichts Gutes zum Wochenschluss
Wall Street nachbörslich: Wachstumsängste

Die Stimmen werden lauter, dass den USA eine weitere Rezession bevorstehen könnte. Dementsprechend negativ reagierten Investoren am Donnerstag. Weiteren Aufschluss werden am Freitag die Arbeitsmarktdaten liefern.

wsc NEW YORK. Analysten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote wie im Vormonat bei 5,9 % liegt. Den Prognosen zufolge wurden 60 000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Daten werden eine Stunde vor Handelsbeginn veröffentlicht.

Nach Handelsschluss lassen eine Reihe von Quartalszahlen nicht Gutes für den Wochenabschluss ahnen. Der Medienkonzern Walt Disney hat die Prognosen im letzten Quartal weitestgehend eingehalten. Das Management spricht aber von einem schwierigen Umfeld. Die Erwartungen für das jetzt angelaufene Quartal könnten verfehlt werden.

Am Donnerstag drückte eine Warnung der Softwareschmiede Adobe auf die Stimmung in der Software-, Chip- und PC-Welt. Nach Handelsschluss senkte der Chiphersteller National Semiconductor die Umsatzziele für das erste Geschäftsquartal. Unter anderem aus der PC-Branche wären die Aufträge reduziert worden, so die Begründung für den Schritt.

Das Personalkarussell gerät bei dem problembeladenen Mischkonzern Tyco in Gang. Der Finanzchef Mark Swartz verlässt die Firma. Die Suche nach einem Nachfolger habe bereits begonnen. Tyco hatte mit Edward Breen gerade erst einen neuen CEO gefunden. Die Aufräumarbeiten haben offenbar schnell begonnen.

Keine Wachstumssorgen hat derzeit die Kaffeehauskette Starbucks. Für die letzten vier Wochen meldet das Unternehmen einen Umsatzanstieg von sieben Prozent. Die Aktie kletterte im nachbörslichen Handel von 18.84 $ auf 19,20 $.

© Wall Street Correspondents

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