Niederländer und Schweizer wollen ihre Beteiligungen verkaufen
49 Prozent von Campari kommen an die Börse

Die Eigentümer des italienischen Getränkeherstellers Campari bereiten sich auf einen Börsengang im Juli vor.

vwd/apa ROM. Das Mailänder Unternehmen unter Kontrolle der lombardischen Familie Garavoglia wird nach Angaben der römischen Tageszeitung "Repubblica" ein 49-prozentiges Aktienpaket an die Börse bringen. Alle Aktionäre, die nicht der Familie Garavoglia angehören, wollen ihren Anteil verkaufen. Vor allem die niederländische Gruppe Wessanen NV, Amstelveen, die einen 35-prozentigen Anteil an Campari hält, will sich vom Geschäft zurückziehen und ihren Anteil verkaufen. Auch die Schweizer UBS Capital Market wird ihre Quote an Campari veräußern.

Der Börsengang des vor 140 Jahren gegründeten Unternehmens, das unter anderem die Marken Cinzano, Ouzo und Lemonsoda kontrolliert, sollte Campari Experten zufolge rund 516 Mill. Euro bescheren. Der Getränke- und Spirituosenhersteller setzt auf den Börsengang, um frisches Kapital zu erhalten. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von 497 Mill. Euro verzeichnete, hegt ehrgeizige Projekte, um seine Position auf der Weltrangliste der Getränkehersteller zu verbessern. Campari besetzt derzeit Platz neun in der Rangliste der weltweit größten Spirituosenhersteller.

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