Niederlage der Boxer gegen Promoter Kohl
Gericht weist Klage der Klitschkos ab

Den Kampf vor Gericht haben die Klitschkos verloren. Gestern wies Richter Kai Mückenheim vor dem Landgericht Hamburg die Klage von Witali und Wladimir Klitschko gegen den Chef des Hamburger Universum-Boxstalls, den Promoter Klaus-Peter Kohl, ab. Die Schwergewichtler aus der Ukraine hatten darauf geklagt, dass ihre Verträge mit Kohl zum 30. April 2004 geendet hat.

HB miro BERLIN. Doch das Gericht bestätigte die Auffassung von Kohl, dass Ausfallzeiten durch Verletzungen der Boxer auf das datierte Vertragsende zuzurechnen seien. Allerdings sind die Ausfallzeiten kürzer, als von Kohl gewünscht. So lief der Vertrag von Weltmeister Witali Klitschko laut Richter am 22. Oktober aus und der von Wladimir am 22. Juni.

Auf die Klitschkos kommt wahrscheinlich eine Klage Kohls auf Schadensersatz in Millionenhöhe zu. Nicht für die beiden letzten Kämpfe, die sie nach dem nun offiziellen Vertragsende bestritten haben - Wladimir im Oktober, Witali am vergangenen Wochenende - und in Eigenregie vermarktet haben. Es geht um Kämpfe, die Kohl ihnen zwischen dem 30. April und dem Vertragsende angeboten hatte, die die Boxer aber abgelehnt hatten.

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