Niederlage gegen Außenseiter
Tiefschlag für Hockeydamen

Die Enttäuschung sitzt tief. Gegen die vermeintlich schwachen Südafrikanerinnen verlieren die deutschen Hockeyfrauen eine sicher geglaubte Partie und müssen sich nun gegen die starken Südkoreanerinnen doppelt ins Zeug legen. Der Druck auf das Hockey-Team war wohl zu groß. Nun geht das Zittern um den Einzug ins Olympia-Halbfinale los.

Gegen das zuvor punktlose Team Südafrikas musste sich die Auswahl von Bundestrainer Markus Weise am Freitag in Athen nach enttäuschender Leistung 0:3 (0:1) geschlagen geben. Am Sonntag müssen sie gegen die starken Südkoreanerinnen nun gewinnen sowie zugleich die Schützenhilfe des bereits im Semifinale stehenden Gold-Favoriten Niederlande gegen Australien erhalten, um noch unter die besten Vier zu kommen.

Vor 1000 Zuschauern im Helliniko Hockeycenter trafen Sharne Wehmeyer (4.), Pietie Coetzee (46.) und Jenny Wilson (56.) für den Außenseiter und versetzten den Deutschen zwei Tage nach dem 1:4 gegen die Niederlande den nächsten Tiefschlag. "Wir sind mega enttäuscht. Wenn man sich so anstellt, ist selbst ein 0:3 verdient", sagte Heike Lätzsch, deren Mannschaft nun aufpassen muss, nicht noch auf den letzten Gruppenplatz abzurutschen. Fanny Rinne sagte kurz und knapp: "Wir waren einfach zu blöd."

Im Vergleich zur Partie gegen die Niederlande hatte Weise seine Elf umformiert. Markantester Wechsel: Für die vor Turnierbeginn eigentlich zur Nummer 1 erklärten Louisa Walter stand Julia Zwehl im Tor. Die Braunschweigerin musste aber schon nach dem ersten Schuss auf ihr Gehäuse hinter sich greifen. Die sträflich freistehende Sharne Wehmeyer ließ ihr aus Nahdistanz keine Chance. Den DHB-Damen merkte man die nervliche Belastung, gewinnen zu müssen, deutlich an.

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