Niederlage slowenische Lasko Celje
Champions League ist für TBV Lemgo beendet

Der TBV Lemgo ist in der Handball-Champions-League an Lasko Celje gescheitert. Im EHF-Pokal war Dinamo Bukarest eine Nummer zu groß für die HSG Nordhorn.

HB BERLIN. Der deutsche Handball-Meister TBV Lemgo hat die erste Titelchance der Saison verspielt. Die Ostwestfalen kamen am Samstag in der Champions League nach der 25:32-Niederlage im Hinspiel gegen den slowenischen Vertreter Lasko Celje nur zu einem 28:28 (13:17). Im EHF-Pokal war auch für die HSG Nordhorn nach einer 28:30 (16:11)-Niederlage bei Dinamo Bukarest trotz eines 34:33-Hinspielerfolgs in der Runde der besten Acht Endstation.

Vor 3800 Zuschauern waren Lemgos Nationalspielern die Strapazen der EM immer noch deutlich anzumerken. In seinem 72. Europapokalspiel lag der TBV nach fünf Minuten bereits 0:3 gegen das Team aus dem EM-Gastgeberland zurück. Lediglich in der 24. Minute übernahmen die Hausherren einmal kurzzeitig die Führung (13:11). Auch ein mit acht Toren (zwei Siebenmeter) überragender Europameister Daniel Stephan konnte Lemgos Aus in der Champions League nicht verhindern. Auf Celjes Seite waren Renato Vugrinec und Siarhei Rutenka mit je sieben Treffern die erfolgreichsten Schützen.

Nordhorn sah vor 2800 fanatischen Fans in Bukarest lange wie der sichere Sieger aus. Mit dem Vorsprung aus dem Hinspiel im Rücken zogen die Niedersachsen zur Pause auf 16:11 davon. Noch zwölf Minuten vor dem Ende führten sie 25:22. Bei den immer nervöser werdenen Gästen riss danach aber der Faden, und Bukarest ging beim 26:25 erstmals in Führung. Auch sieben Treffer von Ljubomir Pavlovic konnten die HSG-Pleite schließlich nicht mehr verhindern.

Am Sonntag haben in der Champions League noch Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt und der frühere Titelgewinner SC Magdeburg die Chance auf den Einzug ins Halbfinale. Der SCM hat nach dem 31:30 bei Pick Szeged aus Ungarn allerdings ebenso nur ein dünnes Polster für das Rückspiel wie die Norddeutschen nach dem 30:27 gegen RK Zagreb.

Im EHF-Pokal tritt der THW Kiel bei AaB Aalborg an (Hinspiel 30:23), und Tusem Essen empfängt den schwedischen Vertreter HK Halmstad (24:27).

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