Niedersachsen bestätigt Meldung
Abschiebehäftling wollte offenbar USA warnen

Im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den USA hat ein in Langenhagen bei Hannover in Abschiebehaft sitzender Iraner Kontakt zu amerikanischen Dienststellen aufgenommen.

dpa HANNOVER. Der Sprecher des niedersächsischen Justizministeriums, Frank Woesthoff, sagte am Freitag zu einem entsprechenden Bericht der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse", der Mann habe "mehrfach" in die USA telefoniert.

Nach dem Bericht der Zeitung soll der Iraner dem US-Geheimdienst telefonisch vor der Anschlagserie gewarnt und als Zeitpunkt diese Woche genannt haben. In den USA sei dem 29-Jährigen aber nicht geglaubt worden. Nach Informationen des Blattes wurde der "Iraner in Langenhagen als psychisch labil eingeschätzt".

Der Sprecher des Justizministeriums sagte: "Zu dem Mann selbst kann ich nichts sagen." Über den Inhalt der Gespräche sei dem Ministerium nichts bekannt. Wann genau die Telefonate erfolgt sind, wollte Woesthoff aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Das Justizministerium in Hannover habe erst nach den Terroranschlägen von den Kontakten des Iraners erfahren.

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