Niedrigste Mitgliederzahl seit der Wiedervereinigung
Mitgliederschwund: DGB baut Personal ab

Beim Abbau von Arbeitsplätzen sind die Gewerkschaften im eigenen Haus nicht zimperlich. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat in den vergangenen fünf Jahren durch Vorruhestandsregelungen und Nichtbesetzung offener Stellen fast 60 Prozent seiner Belegschaft abgebaut.

lo DÜSSELDORF. Derzeit arbeiten rund 860 Mitarbeiter für den Dachverband, Anfang 1997 waren es 2077. Dass Dieter Schulte, als DGB-Vorsitzender gerade von Verdi-Vize Michael Sommer abgelöst, so massiv streichen musste, hat seinen Grund: Die Beitragseinnahmen sanken durch Mitgliederschwund von 155,5 Millionen auf 149,1 Millionen Euro. Nach der jüngsten Erhebung von Anfang 2001 gehören den im DGB zusammengefassten Einzelgewerkschaften 7,7 Millionen Mitglieder an - so wenig wie nie seit der Wiedervereinigung.

Quelle: Wirtschaftswoche

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