Niedrigster Stand seit Beginn der Statistik vor 50 Jahren: Verkehrsunfälle fordern weniger Opfer

Niedrigster Stand seit Beginn der Statistik vor 50 Jahren
Verkehrsunfälle fordern weniger Opfer

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf einen neuen historischen Tiefstand gesunken. 6 828 Menschen kamen bei Unfällen auf den Straßen ums Leben und damit 149 Menschen oder 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr.

HB/dpa WIESBADEN. Das sei der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor 50 Jahren, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Auch die Zahl der Verletzten ging um 3,7 Prozent auf 476 000 zurück. Mit 2,28 Millionen aufgenommenen Unfällen verzeichnete die Polizei insgesamt eine Abnahme um 3,9 Prozent.

Die meisten Verkehrstoten in Deutschland hatte es 1970 mit 21 332 gegeben. Als Ursachen für die seit Jahren sinkende Zahl der Getöteten gelten neben technischen Sicherheitshilfen auch Verkehrsleitsysteme. Sie können bei Staus oder schlechtem Wetter Warnungen anzeigen. Wegen des vielerorts verregneten Sommers gibt es laut Statistischem Bundesamt aber auch Anzeichen dafür, dass weniger Zweiradfahrer ums Leben gekommen sind.

Bis einschließlich Oktober 2002 sank die Zahl der getöteten Motorradfahrer um 6,5 Prozent auf 867. Bei Radfahrern sank die Zahl um 9,9 Prozent auf 510. Im Bundesschnitt wurden vergangenes Jahr 83 Verkehrsteilnehmer je eine Million Einwohner bei Unfällen getötet. Weit darüber lagen Mecklenburg-Vorpommern (164), Brandenburg (138) und Thüringen (110). Am geringsten war der Schnitt in den Stadtstaaten Hamburg (20), Bremen (21) und Berlin (24).

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