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Nike schlagen Analystenerwartungen - US-Geschäft stark

Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat Dank der starken Nachfrage auf seinem Heimatmarkt USA und dem Wachstum beim im vergangenen Jahr übernommenen Sportschuh-Unternehmen Converse seinen Gewinn im ersten Quartal stärker gesteigert als erwartet. Sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele oder das Tennis-Turnier US Open hätten der Marke Nike einen deutlichen Schub versetzt und zu Rekordumsätzen geführt, teilte der Konzern am Montag in Beaverton mit.

dpa-afx BEAVERTON. Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat Dank der starken Nachfrage auf seinem Heimatmarkt USA und dem Wachstum beim im vergangenen Jahr übernommenen Sportschuh-Unternehmen Converse seinen Gewinn im ersten Quartal stärker gesteigert als erwartet. Sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele oder das Tennis-Turnier US Open hätten der Marke Nike einen deutlichen Schub versetzt und zu Rekordumsätzen geführt, teilte der Konzern am Montag in Beaverton mit.

Der Überschuss stieg in dem Ende August auslaufenden ersten Quartal von 261,2 Mill. auf 326,8 Mill. $. Der Gewinn je Aktie (EPS) legte von 0,98 $ auf 1,21 $ zu. Analysten hatten im Schnitt 1,11 $ erwartet. An der Börse verbuchte die im S & P-500-Index notierte Aktie ein Plus von 1,53 % auf 77,73 $.

Beim Umsatz erzielte Nike einen Zuwachs von 18 % auf 3,6 Mrd. $. Die Nike-fremden Marken wie Converse, Bauer oder Hurley steuerten 434,5 Mill. $ zum Gesamtumsatz bei und damit 64 % mehr als vor einem Jahr.

'Grossartiger Start INS Neue Geschäftsjahr'

"Wir hatten einen großartigen Start ins neue Jahr", sagte Nike-Vorstandschef Philip Knight. Die Auftragseingänge für Sportschuhe- und kleidung stiegen in den USA um elf Prozent und erreichten damit laut Knight das höchste Niveau seit mehr als sieben Jahren. Weltweit wurde bei den Bestellungen ein Plus von 9,9 % auf 4,3 Mrd. $ erreicht. In Europa zogen die Auftragseingänge um sechs Prozent an und im asiatisch-pazifischen Raum um 17 %.

Die Olympischen Spiele und auch die US-Open hätten die Nachfrage angeheizt, sagte Markenvorstand Mark Parker. Nike habe sich in den Werbekampagnen mit seinen Stars Lance Armstrong und Serena Williams gut präsentieren können.

Den Umsatz in den USA, dem wichtigsten Sportartikelmarkt der Welt, steigerte Nike im ersten Quartal um zwölf Prozent auf 1,4 Mrd. $. Bei Schuhen legte der Umsatz um zwölf Prozent und bei Kleidung um 13 % zu.

In Europa verbuchte der Konzern ein Umsatzplus von 14 % auf 1,2 Mrd. $ (Schuhe: +12%; Kleidung: 20%). Der europäische Markt werde für Nike immer wichtiger, sagte Parker. Neben Fußball werde sich Nike hier künftig auch stärker auf Basketball oder das Damensegment konzentrieren. In der Asia-Pazifik-Region stiegen die Erlöse um 17 % auf 406 Mill. $ (Schuhe: 8%; Kleidung: 31%). Beide Regionen profitierten dabei von Währungseffekten, hieß es.

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