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Nikkei blickt auf US-Präsidentenwahl

Angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Vize-Präsident Al Gore und dem Republikaner George W. Bush verhielten sich die Investoren abwartend.

dpa/afx TOKIO. Die asiatische Leitbörse in Tokio hat bis zum frühen Mittwochnachmittag Ortszeit weitere Gewinne verzeichnet. Um 12.45 Uhr Ortszeit notierte der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte ein Plus von 152,20 Punkten beim Stand von 15 492,53 Zählern. Am fernöstlichen Devisenmarkt galt das Augenmerk derweil ganz dem Ausgang der Präsidentenwahl in den USA. Angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Vize-Präsident Al Gore und dem Republikaner George W. Bush verhielten sich die Investoren abwartend.

Als Folge bewegte sich der Dollar-Kurs in Tokio in einer engen Spanne und notierte zum Mittag Ortszeit mit 107,08-11 Yen nach 107,28-31 Yen am Vorabend. Am Morgen war der Greenback erstmals seit über sechs Wochen unter die Marke von 107 Yen gerutscht, als Gore zu diesem Zeitpunkt in Führung lag. Am fernöstlichen Devisenmarkt herrscht laut Händlern allgemein die Auffassung, dass ein Sieg des Republikaners Bush positiv für die US-Aktienmärkte sei und die US-Währung entsprechend nach oben drücken dürfte.

Der Euro tendierte im frühen Fernostgeschäft schwächer. Zum $ wurde der Euro mit 0,8603-06 $ gehandelt, nach 0,8650-53 $ zum Handelschluss am Dienstag. Zum Yen wurde der Euro mit 92,16-20 Yen bewertet, nach 92,82-85 Yen am späten Vortag.

Am Tokioter Aktienmarkt tendierten derweil Hochtechnologiewerte laut Händlern fester. So verbuchten Schwergewichte wie Pioneer, Sony und Matsushita Electric und Gewinne, während NEC, weiterhin schwächer tendierten. Auch Halbleiter-Titel wie Kyocera, Advantest und Tokyo Electron konnten ihre frühen Gewinne verteidigen. Schwächer zeigten sich dagegen führende Telekomwerte wie NTT, Japan Telecom und der Mobilfunkriese NTT DoCoMo. Die Internetwerte Softbank und Hikari Tsushin konnten derweil weiterhin robuste Gewinnen verbuchen.

Die großen Geschäftsbanken des Landes verloren erneut auf breiter Front an Boden. Zu den Verlierern zählen Mizuho und Tokyo-Mitsubishi.

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