Nikkei-Index legt um 1,18 Prozent zu
Wall Street zieht Tokio-Börse hoch

Reuters/dpa-afx TOKIO. Die Erholung der amerikanischen Leitbörse an der Wall Street am Freitag hat die japanische Börse am Montag nach oben gezogen. Der Nikkei-Index kletterte bis zur Schlussglocke um 1,18 % auf 15.512,32 Punkte. Vom Handelsstart an seien die Kurse wegen der Wall Street konstant nach oben geschossen. 1 037 Gewinnern standen lediglich 228 Verlierer gegenüber.

Trotzdem zeigten sich eine Reihe von Anlegern skeptisch, ob eine Trendwende eingesetzt haben könnte. Diese Woche kommen eine Reihe von US-Unternehmen wie Coca Cola und Microsoft mit Quartalsergebnissen heraus, sagte ein Händler von Cho Securities. Daher warteten die Markteilnehmer erst einmal diese Daten ab.

US-Dollar tendiert fester

Der US-Dollar hat am Montag an den Märkten des Fernen Ostens weiter fester tendiert. Gegen 07.50 Uhr MESZ wurden in Tokio für die US-Devise Kurse um 108,00/05 Yen genannt. Der Euro lag bei 0,8537/42 US-$. In New York hatte der US-$ am Vorabend mit 107,74/84 Yen geschlossen. Der Euro war in den USA mit 0,8535/40 US-$ aus dem Markt gegangen.

Händler sagten, der Handel sei sehr dünn. Der Markt wolle sehen, ob die jüngste Kursrally an den US-Börsen Bestand habe. Zudem beobachte man die Situation im Nahen Osten vor dem Gipfeltreffen sehr genau. Händler halten es für möglich, dass der Euro am Montag das jüngste Drei-Wochen-Tief vom Freitag bei 0,8528 US-$ testen wird. Vor drei Wochen hatten es eine breite Intervention von Notenbanken zugunsten des Euro gegeben. Das Allzeittief des Euro gegenüber der US-Währung liegt bei rund 84,5 $.

Hochtechnologiewerte konnten zulegen

Vor allem die zuletzt gebeutelten Hochtechnologiewerte wie Fujitsu , Sony und NEC konnten von der positiven Vorgabe der Wall Street profitieren, erklärten Händler.

Auch Unternehmen aus dem Halbleitergeschäft, darunter Advatest, Kyocera und Tokyo Electron konnten zulegen. Gleiches gilt für Telekommunikationsaktien wie NTT DoCoMo, Japan Telecom und NTT.Im Finanzsektor sieht das Bild unterschiedlich aus: Während die Großbanken Mizuho, Sumitomo und Sakura Boden verloren, tendierten die drei großen Brokerhäuser Nomura, Daiwa und Nikko fester. Unter den Automobilwerten wurden derweil Nissan schwächer notiert.

Goldpreis schwächer als in New York

Der Goldhandel begann am Montag in Hongkong schwächer. Im frühen Geschäft wurde die Feinunze des Edelmetalls (31,1 Gramm) mit 271,70/272,20 US-$ bewertet. In New York war Gold am Freitag zuletzt mit 272,40/273,00 US-$ notiert worden.

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