Nikkei-Index unter 16 000 Punkten
Aktienmarkt Tokio auf Zweimonatstief

Der Nikkei fällt erneut unter die Marke von 16 000 Punkten.

Reuters TOKIO. Die Tokioter Börse hat am Freitag auf dem tiefsten Stand seit zwei Monaten geschlossen. Nach der Gewinnwarnung des US-Chipherstellers Intel kam es Händlern zufolge zu massiven Verkäufen unter den Hochtechnologiewerten. Anleger befürchteten, dass auch japanische Unternehnmen Gewinnrevisionen nach unten vornehmen könnten. Zudem würde sich eine Verlangsamung der US-Wirtschaft auf die japanischen Exporte auswirken. Der Nikkei-Index gab 492,8 Punkte oder 3,02 % auf 15 818,25 Zähler nach, der Topix-Index sackte 46,78 Punkte oder 3,09 % auf 1 466,93 ab.

Der Börsenumsatz fiel mit 693,18 Mill. Aktien moderat aus. Händler erklärten, viele Anleger seien im Vorfeld der Halbjahresabschlüsse kommende Woche an den Seitenlinien verharrt. Es sei schockierend, dass eine so grosse High-Tech-Firma wie Intel eine Gewinnwarnung veröffentlichen müsse, sagte ein Händler.

Unter den Hochtechnologiewerten verloren Toshiba 3,92 % auf 906 Yen, NEC schwächten sich um 7,72 % auf 2510 Yen ab, Fujitsu sanken 7,56 % auf 2630 Yen. Tokyo Electron fielen über acht Prozent auf 11 020 Yen und Advantest schlossen 6,6 % tiefer mit 17 980 Yen.

Die Aktien der am Freitag im Nikkei debutierenden Bank of Yokohama , Shinko Securities und Tokyo Trust & Banking gaben wegen Gewinnmitnahmen deutlich an Boden preis. Die drei Titel ersetzen die am Freitag dekotierten Dai-Ichi Industrial Bank of Japan und Fuji Bank, die sich in der kommenden Woche zur Mizuho Holdings zusammenschliessen werden.

Die Aktie der Online-Werbeagentur Cyber Communications, die zur Hälfte dem Onlineinvestor Softbank gehört, und die am Donnerstag erstmals im Nasdaq Japan gehandelt wurden, schlossen 127 % fester mit 795 000 Yen. Der IPO hatte bei 350 000 Yen gelegen. Softbank sackten um fast neun Prozent auf 10 830 Yen ab.

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