Nikkei-Index verlor 2,89 % auf 11 819,70
Börse startet unter massivem Druck der US-Märkte

Die Frankfurter Börse startet heute unter massivem Druck aus den USA. Die Hiobsbotschaften der vergangenen Woche aus der Technologie-Branche hatten gestern deutliche Kursverluste in New York verursacht.

dpa/afx FRANKFURT. Die Börse an der Frankfurter Börse startet am Dienstag unter massivem Druck aus den USA. Die Hiobsbotschaften der vergangenen Woche aus der Technologie-Branche hatten auch am Montag deutliche Kursverluste in New York verursacht. Der Dow Jones fiel auf einen Stand von 10 208,25 Punkten - ein Abschlag von 4,10 %.

Die High-Tech-Werte an der Nasdaq erlebten ebenfalls einen rabenschwarzen Tag: Erstmals seit Dezember 1998 fiel der Nasdaq Composite Index unter die 2 000-Punkte-Marke. Der Index verbuchte zuletzt ein sattes Minus von 6,30 % auf 1 923,38 Punkte.

Von diesen schwachen Vorgaben belastet schloss auch die asiatische Leitbörse in Tokio deutlich leichter. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte beendete den Handel erstmals seit dem 7. Februar 1985 unter der Marke von 12 000 Punkten und verbuchte bis zum Handelsschluss einen Abschlag von 2,89 % auf 11 819,70 Punkte.

Auch die deutschen Börsen hatten am Montag geschwächt geschlossen. Der Deutsche Aktienindex Dax ging um 2,54 % schwächer aus dem Handel und notierte zuletzt mit 6 046,56 Punkten. Der Nemax 50 verzeichnete ein Minus von 4,57 % und stand zur Schlussglocke bei 1 836,91 Zählern. Die 70 mittelgroßen Werte im MDax gaben 1,66 % auf 4 692,98 Punkte ab.

Die Experten von Lang & Schwarz rechnen für den heutigen Handel mit einem Absacken des Dax unter der 6 000er Marke. Wegen den schwachen Vorgaben an der Nasdaq dürften laut Marktbeobachtern insbesondere die Technologiewerte unter Druck stehen. Wenig Impulse gäben dagegen die Verbraucherpreise, die im Rahmen der Erwartungen ausgefallen waren.

Im Blickpunkt dürften Fresenius stehen. Der Gesundheitskonzern plant die Verdopplung seines Grundkapitals (51,2 Mill. Euro) aus Gesellschaftsmitteln durch die Ausgabe neuer Aktien auf 102,4 Mill. Euro. Das Bezugsverhältnis für je 10 007 524 weitere Stamm- und Vorzugsaktien werde 1:1 sein, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bad Homburg mit.

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