Nikkei schließt mit 16 452,27 Zählern
Tokioter Börse schließt mit sechstem Verlust in Folge

Die Zurückhaltung der Investoren setzen dem Nikkei-Index zu.

Reuters TOKIO. Die Tokioter Börse hat zum sechsten Mal in Folge mit einem Verlust geschlossen. Händler erklärten, die anhaltenden Verkäufe von Kreuzbeteiligungen im Vorfeld der Veröffentlichung von Interimszahlen hätten den Markt stark belastet. Zudem sei die Abwärtsbewegung auch durch die dünnen Volumen verstärkt worden, da sich viele Investoren nach dem gestrigen Feiertag in den USA noch vom Markt fernhielten.

Die Investoren dürften aber auch am Mittwoch nicht sofort wieder in den Markt zurückkehren, da die meisten von ihnen die für Montag erwartete Veröffentlichung der japanischen BIP-Zahlen für April bis Juni abwarten würden, hieß es weiter.

Der 225 Werte umfassende Nikkei Index verlor weitere 235,94 Punkte oder 1,41 % und schloss mit 16 452,27 Zählern. Das Volumen in der ersten Sektion belief sich auf moderate 528,24 Mill. Aktien, nach 500,49 Mill. Aktien am Vortag.

Seit Beginn der Talfahrt in der vergangenen Woche hat der Index der japanischen Standardwerte, der in der kommenden Woche umgestaltet werden soll, 4,24 % eingebüßt. Nach Ansicht von Analysten dürfte sich der Index in den kommenden Tagen innerhalb der Spanne von 16 500 bis 16 900 Punkten bewegen.

Bankentitel mit kräftigen Verlusten

Vor allem Aktien im Bankenbereich schlossen aufgrund der Kreuzbeteiligungsverkäufe tiefer. Die Titel von Industrial Bank of Japan verloren 0,82 % auf 729 Yen und Sakura Bank büßten 1,11 % auf 803 Yen ein. Bei den traditionellen japanischen Werten, die stark unter den Verkäufen von Kreuzbetiligungen leiden, verloren Mitusubishi Heavy Industries 2,57 % auf 379 Yen und Kobe Steel gaben 1,41 % nach auf 70 Yen.

Erneut unter Gewinnmitnahmen litten Titel im High-Tech-Sektor, hieß es. Der Reifenhersteller Bridgestone , der nach dem Rückruf defekter Reifen deutlich unter Druck gekommen war, verbesserte sich um 11,5 % auf 1338 Yen.

Die Titel waren am Montag auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gefallen. "Nachdem Bridgestone rund die Hälfte seines Werts eingebüßt hat, haben wohl einige Investoren daran gedacht, es ist Zeit, Bridgestone zu kaufen", erklärte ein Händler.

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