Nikkei weiter unter 12000 Punkten
Börse in Tokio und Hongkong fester

Die Erholung an den asiatischen Märkten fiel nur gering aus. Das Debakel um die Deutsche Telekom hatte Auswirkungen bis nach Hongkong.

rtr TOKIO. Der Aktienmarkt in Tokio hat zum Wochenabschluss behauptet tendiert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag gegen 6.55 Uhr (MESZ) mit 11 759,36 Punkten 0,04 % leicht im Plus. Abgaben verzeichneten insbesondere Automobilwerte, was Händler auf die jüngste Aufwertung des japanischen Yen gegenüber dem Dollar zurückführten. "Natürlich erschwert ein stärkerer Yen, im größeren Umfang zu exportieren. Wenn der Trend anhält, ist zu befürchten, dass dies auf die gesamte Wirtschaft Auswirkungen hat", sagte ein Händler. Technologie-Aktien konnten sich dagegen von dem Abwärtstrend der letzten Tage erholen und Kursgewinne verbuchen. Marktbeobachtern zufolge würden Investoren die Titel kurz vor Beginn der Urlaubssaison in Japan zurückkaufen, um in Short-Position zu gehen.

Zu den Gewinnern zählten die Papiere des größten japanischen Mobilfunkbetreibers NTT DoCoMo, nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, sein für September geplantes Zweitlisting an den Börsen in London und New York zu verschieben.

Auch Hongkong leicht erholt

Die Börse in Hongkong hat am Freitag fester tendiert. Mit einem Plus von 0,47 % auf 11 771,65 Punkten lag der Hang-Seng-Index aber weiter unter der psychologisch wichtigen Marke von 12 000 Zählern. Der Hang-Seng hat sich in diesem Jahr von allen asiatischen Benchmarks am schlechtesten entwickelt. Gegen den allgemeinen Trend verzeichneten weiterhin die Aktien von Hutchison Whampoa Kursverluste, was Händler mit der 4,9-prozentigen Hutchison-Beteiligung an der Deutschen Telekom begründeten. Die T-Aktien hatten in den vergangen Tagen ebenfalls kräftige Kurseinbußen verbucht.

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