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Nippon Steel rechnet mit roten Zahlen

Der größte japanische Stahlhersteller Nippon Steel hat seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2001/02 zum zweiten Mal nach unten revidiert und einen Verlust angekündigt.

Reuters TOKIO. Nach hohen Wertpapierverlusten werde der Konzern mit 30 Mrd. Yen (rund 260 Mill. Euro) in die roten Zahlen rutschen, teilte Nippon Steel am Dienstag in Tokio mit. Das Geschäftsjahr endete am 31. März.

Bereits im Februar hatte der Stahlproduzent seine frühere Prognose von einem Nettogewinn von 13 Mrd. Yen mit Hinweis auf die Stahlmarktschwäche nach unten revidiert und eine schwarze Null angekündigt. Im Vorjahr hatte Nippon Steel einen Gewinn von 26,4 Mrd. Yen erzielt.

"Wir haben unsere Einsparbemühungen zur Steigerung unserer Wirtschaftlichkeit verstärkt, aber sinkende Stahlpreise sowie sinkende Produktions- und Lieferkapazitäten haben zu einem drastischen Umsatz- und Gewinneinbruch zum Vorjahr geführt", teilte das Unternehmen mit.

Neben dem allgemein schwachen Nachfrage auf dem Stahlmarkt - vor allem nach den Anschlägen vom 11. September - leiden japanische Stahlproduzenten derzeit auch unter den von den USA beschlossenen Importzöllen auf Stahlprodukte. Vier andere japanische Stahlhersteller - Kawasaki Steel , NKK, Sumitomo Metal Industries und Kobe Steel - hatten ebenfalls bereits vor Verlusten im Geschäftsjahr 2001/02 gewarnt.

Nippon Steel-Aktien gingen am Dienstag an der Tokioter Börse in einem schwachen Marktumfeld mit minus 2,96 Prozent aus dem Handel.

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