Nitrofen-Skandal
Riesiger Schaden für Öko-Bauern

Der Deutsche Bauernverband schätzt die durch den Nitrofen-Skandal verursachten Schäden für die Öko-Branche auf mindestens 540 Millionen Euro.

dpa BERLIN. "Einbrüche sind nicht nur bei Eiern und Geflügel, sondern bei allen Öko-Produkten da", sagte der Generalsekretär des Verbandes, Helmut Born, am Mittwoch in Berlin. Er forderte Bund und Länder auf, den betroffenen Betrieben unter anderem mit unbürokratischen Soforthilfen und Bürgschaften umgehend unter die Arme zu greifen. Nach der BSE-Krise sei der Nitrofen-Skandal die größte Krise in der Landwirtschaft.

Ohne eigenes Verschulden seien mittlerweile mehr als 100 Betriebsstätten gesperrt worden, sagte der Generalsekretär. "Die Landwirte haben Nitrofen nicht bestellt und brauchen jetzt die Solidarität aus der ganzen Gesellschaft." Eine mit dem Lebensmittel- Einzelhandel abgestimmte Vermarktungsstrategie und verstärkte Kontrollen über die gesamte Lebensmittelkette müssten nun den Absatz von Öko-Produkten stützen. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz für Öko-Waren bei 2,7 Milliarden Euro.

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