Nitrofurane seit 1993 in der Tierzucht verboten
Verbraucherministerium will Schutz vor Nitrofuranen verbessern

Das Bundesverbraucherministerium will den Schutz vor gesundheitsgefährdenden Nitrofuranen in importierten Lebensmitteln weiter verbessern. Betroffen sind Geflügel und Shrimps aus Thailand und brasilianisches Geflügel.

HB/dpa BERLIN. Mit der Übernahme von EU- Regelungen müssen die Bundesländer entsprechende Produkte bei der Einfuhr jetzt systematisch überprüfen, teilte das Ministerium am Mittwoch in Berlin mit.

Auch seien Länder und Wirtschaftsverbände gebeten worden, bereits importierte Ware in den Lagern auf Rückstände der verbotenen Antibiotika zu kontrollieren. Es müsse zudem geprüft werden, ob weitere Schutzmaßnahmen auf EU-Ebene notwendig seien, hieß es in der Mitteilung weiter.

Geflügelprodukte aus Thailand und Brasilien sowie thailändische Shrimps waren in der Vergangenheit häufiger durch Rückstände aufgefallen. Die EU hat Nitrofurane in der Tierzucht 1993 verboten, weil sie im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Die Antibiotika haben nichts mit mit dem ebenfalls verbotenen Pflanzenschutzmittel Nitrofen und dem damit verbundenen Skandal zu tun.

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