Noch andere Interessenten
Hypo-Vereinsbank hat Interesse an Prager Bank

Der Münchener Bankkonzern ist beim Rennen um die letzte zu privatisierende tschechische Bank mit dabei. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte heute Interesse an der Komercni Banka.

dpa-afx PRAG/MÜNCHEN. Die HypoVereinsbank ist beim Rennen um die letzte zu privatisierende tschechische Bank dabei. Ein Sprecher des Münchner Bank-Konzerns bestätigte am Freitag Interesse an der Prager Komercni Banka (KB). Nach Angaben der Prager Tageszeitung "Lidove noviny" ist die HypoVereinsbank im Auswahlverfahren für den Verkauf von 60 % der Staatsanteile, über den die Regierung in Prag Anfang Dezember berät. Auch die Allianz sei dabei, hieß es. Derartige Gerüchte würden nicht kommentiert, erklärte dazu ein Allianz-Sprecher in München. Bekannt ist, dass die Allianz ihre Position im tschechischen Versicherungsmarkt ausbauen will.

Wie aus der Finanzbranche verlautete, sollen neben der Hypo-Vereinsbank die Credit Agricole, die Societe Generale (beide Frankreich), die UniCredito Italiano und die Bankgesellschaft Berlin Interesse an der Prager Bank haben. Den Kandidaten wird nun nach Angaben der Prager Tageszeitung eine intensive Betriebsprüfung der KB gewährt. Danach erwarte das Finanzministerium konkrete Angebote. Laut früheren Äußerungen will das Kabinett die Privatisierung im ersten Quartal des kommenden Jahres abschließen.

Die Hypo-Vereinsbank ist eigenen Angaben zufolge zusammen mit der Bank Austria die drittgrößte Auslandsbank in der tschechischen Republik. Der Bankenkonzern sei dort an 33 Standorten vertreten und beschäftige insgesamt 1 200 Mitarbeiter.

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