"Noch einige juristische Probleme"
Südkorea ist bereit zu Bluttests

Südkorea hat sich grundsätzlich bereit erklärt, im Kampf gegen Doping bei der Fußball-WM in Japan und im eigenen Land erstmals Bluttests durchzuführen.

sid SEOUL. "Es sind aber noch einige juristische Probleme zu klären", sagte Moon Jin-Woong, der im Organisationskomitee für medizinische Fragen zuständig ist.

Der Weltverband Fifa hatte angekündigt, bei dem Turnier erstmals nach den Doping-Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu verfahren. Dies bedeutet, dass nach jedem Spiel zwei Akteure jeder Mannschaft sich sowohl einem Urin- als auch einem Bluttest unterziehen müssen.

Sollte ein Spieler den Bluttest verweigern, gilt er automatisch als positiv und wird für Fifa-Wettbewerbe gesperrt. Das hatte die Fifa auf der Sondersitzung ihrer Exekutive in Zürich beschlossen. Moon sagte in Seoul dagegen einschränkend, dass die Fifa keinerlei Angaben über mögliche Strafen gemacht habe.

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