Noch flacher und sparsamer Kunststoffe lassen Bildschirme leuchten

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Was die Bildqualität der Computer-Monitore angeht, wollen die Hersteller in nächster Zeit hauptsächlich Details verbessern. Sony zum Beispiel will seinen Bildschirm heller machen. Gleichzeitig soll ein neuer Filter vorne am Monitor erreichen, dass der Bildschirm weniger spiegelt. Das zusammen heißt "Onyx Black LCD". Von besseren Flüssigkristallmischungen, welche die Schaltzeiten bei Monitoren weiter verkürzen sollen, berichtet der Pforzheimer Elektrotechnik-Professor Karlheinz Blankenbach, der für Siemens LCDs testet.

Auf der diesjährigen Cebit werden diese Schaltzeiten nach den Ankündigungen der Hersteller bereits bei unter 15 Millisekunden liegen. Das heißt: Ein Flachbildschirm kann innerhalb einer Sekunde 66 Mal fast schwarz, fast weiß und wieder fast schwarz werden. Damit ist er in dieser Disziplin schon deutlich besser als das Kino: Dort sieht man nur 24 Bilder pro Sekunde. "LCD-Panels werden zwar weiter entwickelt. Inwieweit das aber sinnvoll ist, ist die Frage", sagt Jörg Wissing. Er ist Produktmanager von Maxdata, das mit der Marke Belinea deutscher Marktführer ist. "Irgendwann sieht das Auge den Unterschied nämlich nicht mehr." Ob sinnvoll oder nicht: In ein paar Jahren wird das Feilen an der LCD-Technik ohnehin überflüssig. Denn dann kommt ja OLED.

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