Noch flacher und sparsamer
Kunststoffe lassen Bildschirme leuchten

Flachbildschirme bleiben ein Verkaufsschlager in der Informationstechnologie und der Unterhaltungselektronik. Die Hersteller investieren Milliarden in neue Produktionslinien. Doch die könnten in wenigen Jahren schon veraltet sein. Denn leuchtende Kunststoffe schicken sich an, die zurzeit verwendeten Flüssigkristalle zu ersetzen. In der Zwischenzeit verbessern die Hersteller ihre Flüssigkristall-Bildschirme im Detail.

HB DÜSSELDORF. "In den Panel-Fabriken wird rund um die Uhr gearbeitet", berichtet das amerikanische Marktforschungsinstitut DisplaySearch. Kein Wunder: Mit LCD-Fernsehern und flachen Computer-Monitoren lässt sich zurzeit gutes Geld machen. Die Geräte kommen beim Kunden an, weil sie kaum strahlen, wenig Platz brauchen und schick aussehen. Obwohl rund um die Uhr gearbeitet wird, kommen die Hersteller mit der Produktion nicht nach. Die Abnehmer klagen über Lieferengpässe. Nach Angaben von DisplaySearch wollen die Panel-Hersteller alleine in diesem Jahr rund 9,4 Milliarden Dollar in neue Fabriken stecken. Doch Produktionsstätten, die jetzt in Planung sind, werden erst in zwei Jahren fertig.

Die LCD-Hersteller haben auch deshalb Hochkonjunktur, weil sie die großen Probleme der ersten LCD-Generationen weitgehend gelöst haben. Wer von der Seite auf die Flachbildschirme der ersten Generation guckte, sah nur Schwarz. Außerdem war der Monitor oft träge: Wer ein schnelles Computerspiel auf dem Schirm hatte, sah bei raschen Aktionen anschließend Schlieren. Beides haben die Hersteller inzwischen im Griff. Bei den Bildschirmen geht der Trend hin zu XXL. Samsung etwa will auf der Cebit einen Schirm mit einer Bilddiagonale von anderthalb Metern vorstellen.

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