Noch immer keine verlässlichen Zahlen
Schicksal von 270 Deutschen weiter unklar

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte am Sonntagnachmittag auf Anfrage, nachdem am Freitag noch von 600 Personen die Bestätigung fehlte, dass sie nicht unter den Trümmern der zerstörten Hochhaustürme liegen, sei diese Zahl mittlerweile auf 270 gesunken. Dies sei aber keine offizielle Vermisstenzahl.

Reuters BERLIN. Noch sei das Auswärtige Amt damit beschäftigt, mit Anrufen bei Verwandten der möglicherweise Vermissten zu überprüfen, ob diese sich inzwischen wieder gemeldet haben. Dass die Zahl der noch nicht zurück Gemeldeten sich von Freitag bis Sonntag halbiert habe, zeige, dass es keine verlässliche Vermisstenzahl gebe, sagte die Sprecherin. Vier Deutsche waren an Bord der Flugzeuge ums Leben gekommen.

Insgesamt sind bei den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center vermutlich deutlich mehr als 5000 Menschen getötet worden. Die Zahl der Vermissten sei auf 5097 gestiegen, teilte Bürgermeister Rudolph Giuliani am Sonntag mit. Bislang seien 180 Leichen geborgen worden, 115 von ihnen seien identifiziert worden. Es gebe zwar noch immer die Hoffnung, Überlebende zu finden, "aber die Wirklichkeit ist, dass wir seit vier Tagen keinen mehr gefunden haben".

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